Die aeolische Kochkunst ist geprägt durch Geschichte, Kultur und Meerestradition. Bestehend aus viel Fantasie ist sie in der Lage aus einfach Produkten leckere Gerichte zu machen. Jedes Gericht hat seine eigene besondere Herstellungsart und somit seine Originalität. Das Hauptmerkmal sind die vielen verschiedenen Kräuter, welche den Gerichten ihre besonderen Aromen verleihen. Origano, Rosmarin, Basilikum, Knoblauch, wilder Fenchel, Minze, Pfefferschoten, Kirschtomaten und als Hauptakteurin die Kaper. Wichtigster Bestandteil bildet der Fisch: pesce spada (Schwertfisch), scorfano, cernia (Zackenbarsch), totano, gamberetti (Makrelen) und aragosta (Languste).

 

 

Es wird bei Fischgerichten sehr darauf geachtet, dass das Aroma des Meeres nicht verloren geht. In den meisten Fällen wird der Fisch über dem Feuer gegrillt und dazu wird der "salmoriglio" (Oel, Zitrone, Origano und Pfefferschoten) serviert.

 

 

Nicht zu vergessen die Süssspeisen. Traditionell werden sie für jeden festlichen Anlass vorbereitet. An Weihnachten die "nacatule" und "spicchiteddi", an Karneval di "giggi", an Ostern die "cuddura", an San Giuseppe die "vastiduzzi". Die Hauptzutaten sind: Mandeln, Rosinen und "Vino cotto". Sehr erwähnenswert sind die Likörweine und Destillate. Allen voran die berühmte Malvasia aus Salina. In diesem Abschnitt finden Sie einige äolische Rezepte von den Küchenchefs der Restaurants Filippino und E’ Pulera.

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